Februar 2017

Spielerisch dem Regenwetter trotzen

Es ist grau, der Regen prasselt gegen die Scheibe, dazu bläst ein kalter Wind – es gibt Tage, da mag man einfach nicht vor die Tür. Kein Problem, denn auch drinnen kann man sich prima beschäftigen.

Spielerisch dem Regenwetter trotzen

 

Natürlich kennen wir den guten alten Spruch „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung“. Regenjacke und wasserfeste Schuhe an und sich mal ordentlich durchpusten lassen – oft macht das richtig Spaß. Aber eben nicht immer. Natürlich kann so ein verregneter Tag in der Wohnung für Kinder auch schnell langweilig werden. Hier gibt’s also ein paar Ideen für gute Laune bei schlechtem Wetter!

Mensch, ärgere dich nicht übers Wetter

Eine ideale Beschäftigung sind Brettspiele. Gemeinsam um die längste Handelsstraße zocken oder als Baumeister im Alten Ägypten taktieren wird einfach nicht langweilig. Jedes Jahr sorgen zahlreiche Neuerscheinungen für Abwechslung, ein Blick in die „Spiel des Jahres“-Rezensionen mit praktischer Altersempfehlung lohnt immer.

Das Beste: Spielen ist mehr als nur ein Zeitvertreib, denn es hat viele positive Effekte. Eine verkorkste Runde etwa steigert die soziale Kompetenz. Kinder lernen, Frust auszuhalten und einen neuen Versuch zu starten. Das gilt natürlich auch für Karten-, Würfel- oder Lernspiele. Letztere wecken ganz nebenbei den Spaß an Wissen und fördern die Motivation, sich auf unterschiedliche Themen einzulassen.

Oder wie wäre es mit einem Geschicklichkeitsspiel? Ganz einfach geht das z. B. mit einem leeren Eierkarton und ein paar Tischtennisbällen. Jeder darf dreimal werfen. Etwas schwieriger wird es, wenn jedes Kästchen in einer bestimmten Reihenfolge getroffen werden muss. Und ganz wichtig: Der Tischtennis-Ball muss zuerst einmal auf der Tischplatte aufkommen, bevor er ins Körbchen hüpfen darf. Versprochen, das ist nicht so leicht, wie es sich vielleicht anhört.

Mit einem musikalischen Tipp hat uns neulich ein Kollege überrascht. Es geht um das allseits bekannte Kinderlied:

 

„Mein Hut, der hat drei Ecken, drei Ecken hat mein Hut. Und hätt er nicht drei Ecken, so wär’s auch nicht mein Hut.“

 

Die Idee: Alles, was im Liedtext passiert, wird pantomimisch dargestellt (z. B. zeigt man bei „mein“ mit dem Zeigefinger auf sich selbst). Dabei wird das Singtempo immer schneller. Eine echt witzige Idee!

Große Bühne für kleine Stars

Apropos singen. Wie wäre es mit einem kleinen Gesangswettbewerb in der Familie und mit den Nachbarskindern? Damit es allen auch wirklich Spaß macht, ist es sinnvoll, für verschieden alte Kinder auch eine unterschiedliche Songauswahl vorzugeben. Wer mag (und sich an dieses TV-Highlight noch erinnert) kann mit Schminke und ausgefallener Kleidung sein Wohnzimmer direkt in eine Zauberkugel verwandeln.

Und bereit für die große Show?